Das Wichtigste in aller Kürze - 

verbunden mit der Einladung, die Details selbst in der Bibel nachzulesen:

Gott, der von Ewigkeit her ist und über unserem Zeitbegriff steht, hat die Welt und alle Lebewesen erschaffen.
Als einziges Lebewesen auf der Erde kann und soll der Mensch in freiwilliger Unterordnung in Gottes liebevolle und vollkommene Wege und Ordnungen leben. Weil Gott auf diese bewusste Antwort des Menschen großen Wert legt, zwingt er ihn nicht dazu.

Der Mensch jedoch hat seine Freiheit missbraucht, um sich aus dem Miteinander mit Gott zu lösen. Er meint damit selbst über sein Leben bestimmen zu können - aber verlässt so in Wahrheit die Quelle des Lebens. Das ist, was die Bibel Sünde nennt: Gott nicht als Gott ehren und nicht mit ihm leben. Die einzelnen falschen Handlungen im Leben sind letztlich "nur" tragische Konsequenzen dieser eigentlichen Verfehlung des Lebensziels. Darum sind letztlich alle bloß moralischen Bemühungen des Menschen vergeblich - wenn die Ausrichtung seines ganzen Lebens von Gott weg- statt zu ihm hinweist. 

Gott, der die Liebe in Person ist, findet sich mit diesem Handeln und Zustand des Menschen aber nicht ab. Zugleich kann er als Gott diese Auflehnung des Menschen nicht unbeantwortet lassen. Seine Antwort darauf entspricht zugleich seinem "Ja" zu uns und seinem "Nein" zur Sünde: Er hat nicht auf Menschen, sondern auf seinen eigenen vollkommenen Sohn Jesus Christus alle Sünde, alle Auflehnung des Menschen gelegt und mit dem Tod bestraft. Dann aber hat er diesen Jesus Christus auferweckt und in eine alles überragende Machtposition eingesetzt, die am Tag seiner sichtbaren Wiederkunft allen Menschen enthüllt werden wird.

Wozu dieser Weg? Damit kein Mensch die verdiente Strafe für seine persönliche Auflehnung gegen Gott tragen muss - denn an dieser Folge der Sünde zerbricht der Mensch auf ewig. Gott will das nicht und hat alles dafür getan, damit Menschen wieder in Gemeinschaft mit ihm leben können: Nicht erst in der Zukunft, sondern schon heute Tag für Tag. Das ist Leben aus der Quelle, ein Leben, das selbst den biologischen Tod überdauert und in Ewigkeit bestehen bleibt.

 

Dieses Handeln Gottes hat der Evangelist Johannes in wenigen Worten auf den Punkt gebracht - hier unten in einer freien Übertragung wiedergegeben. Es lohnt sich, den ganzen Originaltext selbst nachzulesen - und zu entdecken, wie sehr und auf welche Art uns Gott liebt!

So sehr (oder: auf eine solche Art) hat Gott die Welt geliebt: Er hat seinen einzigartigen Sohn gegeben. Alle, die an ihn glauben, werden nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht als Richter, sondern als Retter in die Welt gesandt.

Wer an Jesus Christus als den Retter glaubt, der hat das ewige Leben. Wer ihm aber nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.

(Johannesevangelium Kapitel 3, Verse 16, 17, 36)

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